Embodiment – Verkörperung von Gedanken und Gefühlen

Unsere Gedanken und die damit verbundenen Gefühle wirken sich auf unseren Körper aus. Stolz richtet uns auf, Trauer drückt uns nieder und Angst lässt uns erstarren. Wiederholen sich die Denkmuster häufig, dann passt sich die Körperhaltung an. Der Körper bildet ein Gedächtnis. So können wir manchen Menschen das leichte oder schwere Leben ansehen.

Das wäre nicht weiter wild, würde nicht auch die Körperhaltung die geistige Haltung beeinflussen. Wie Studien gezeigt haben, wirken sich schon wenige Minuten in einer Pose auf die Gefühlswelt aus. Körperhaltung und geistige Haltung bilden ein Team. Ein Team, das durch Musterbildung die Komplexität der Welt reduziert. Es bilden sich Gewohnheiten, die Entscheidungsprozesse stark beschleunigen, damit aber auch viele Alternativen außen vor lassen. Das nennen wir dann unsere Persönlichkeit.
Viele Menschen wünschen sich, ihr Verhaltensspektrum wieder zu erweitern, um sich zu Beispiel besser durchsetzen zu können. Sie nehmen es sich fest vor, merken dann meist erst hinterher, dass sie sich wieder wie immer verhalten haben. Das Muster der Gewohnheit hat zugeschlagen.

Der Körper muss mit einbezogen werden, um ein Verhalten zu verändern. Die neue Haltung muss bewusst eingeübt und mit der Situation verknüpft werden. In meinen Seminaren und Kursen können Sie ihre alten Muster kennen lernen und aus dem neuen Selbst-Bewusstsein neue Verhaltensweisen entwickeln.

Durch das regelmäßige Üben von Hatha Yoga wird das Körpergedächtnis auch sanft gelöst, ohne jedoch ein spezifisches Thema zu bearbeiten.  Viele Yoga-Übende berichten, dass sich durch eine regelmäßige Praxis ihr Leben verändert.